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Amira - Forgotten Islands (2014) Teil 5

Unser Taucherparadies - Amira/Indonesien Blog Teil 5/12

Indonesien ist bekannt als ein riesiges Taucherparadies. Von Makro bis Großfisch, es ist ein Rezept für eine einzigartige Taucher-Fischsuppe.



Die Schiffsglocke läutet. Vielmehr, es ist Bruno der ums Deck läuft und sich wie der Glöckner von Notre Dame den Buckel krumm bimmelt. Es gibt Frühstück! Jetzt sind fast alle wach, und die die es nicht waren, sind es spätestens wenn die Geruchsquelle von den verlockend, duftenden Pfannkuchen erreicht wird. Zunächst stellt sich erst einmal die große Frage: Was essen wir? von Rührei mit gebratenem Schinken, Nudelsuppe, Omelette, Toastbrot, Nutella oder Früchte. Die Auswahl ist überwältigend – wer nichts findet ist selber schuld. Eine knappe Stunde später ist auch schon der erste Tauchgang geplant. Die erste Truppe macht sich auf dem geräumigen Tauchdeck fertig. Die Crew ist sehr aufmerksam und hilft wo nötig. Unser Guide Andris erzählt das die Tauchgebiete vor der Küste von Flores, in der Bucht von Maumere einzigartig sind. Er verspricht uns viele Fotomotive an einem Platz der sich Ipet Wall nennt. Hier befindet sich zwischen 7- 27 Metern ein extrem schöner Makro Bereich. Auf 15 Metern entdeckt Andris eine winzig, kleine Hairy Shrimp die versucht dem grellen Blitz der Kameras zu entweichen. Das Korallenplateau ist dicht mit Blasenanemonen bewachsen auf denen eine Partnergarnele sich eine Heimat geschaffen hat. Nach den gewohnten Oberflächenpausen geht’s weiter zum zweiten Tauchgang: Lembata – Insel Lembata


Für Muck Divers ein Paradies. Hier tummelt sich jede Art von kleinen Lebewesen. Ein kleiner, gelber Kofferfisch ruht auf einer Koralle. Ein weißer Anglerfisch versteckt sich getarnt zwischen Halimeda Algen. Ein Mimic Oktopus räkelt sich vor dem Blitz, während ein Mud Walkman auf dem sandigen Boden liegt. Eine kleine Schnecke, (Micromela undata) bewegt sich langsam voran. Sie kann sich ganz in ihr kleines Gehäuse zurückziehen und kommt recht selten vor.
Der dritter Tauchgang: Nightdive – Wai Wowang
Auf sechzehn Meter flüchtet ein Schwarzpunktrochen in dem diffusen Zwielicht der Lampen. Ein Roter Deachenkopf sowie eine Kauri erregen die Aufmerksamkeit der Taucher. Zwischen den Tauchgängen reicht die Crew frisch gepresste Säfte von Melonen, Papaya oder Mango. Nach dem Nachttauchgang ist es doch schon kühler und das heiße Kakaogetränk verfehlt nicht seine Wirkung. Nach dem Abendessen breitet Bruno eine riesige Navigationskarte aus. Bruno Hopf, Maik Solf und Michael Bode haben diese lange Reise seit Jahren recherchiert. Nun sitzen wir alle gespannt und hören zu wohin der nächste Abschnitt der abenteuerlichen Reise führt. Immer noch erschöpf von der langen Anreise, dem tauchen und den ersten Erlebnissen, suchen alle früh die Koje auf. Schnell kehrt Ruhe ein, nur das monotone Brummen des Dieselmotors ein paar Decks tiefer ist als Hintergrundgeräusch wahrzunehmen. Ich überlege noch kurz ob das auch so in den unteren Kabinen ist? Dann umschlingt mich der Schlaf. Übernacht wird Kapitän Jasnen die Insel östlich und westlich von Kombar anfahren.

Kapitän Jasnen auf der Schiffsbrücke

Amira Tauchguide Andris

Liebevoll hergerichtete Speisen von den Köchen der Amira

Jeden Tag gibts frische Früchte

Eines der Tauchboots von der Amira kehrt nach einem erfolgreichen Tauchgang zurück

Die Crew serviert frische Säfte nach dem Tauchgang

Nach dem Nachttauchgang wird Kakao serviert

Taucherdeck

Kurz vor dem Tauchen rein in die Pelle

Anglerfisch

Kofferfisch

Krabbe

Die Crew bereiten das Boot für die Nachtauchergang vor

Oktopus

Die nächste Tour wird geplant

Ringelschlangenaal

Kleine Nacktschnecke

Seesterne

Sepia

Stirnflossler

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© Text: Rose Kefrig, Foto: Udo Kefrig, Team Oceanpics

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