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Amira - Forgotten Islands (2014) Teil 2

Die Anreise - Amira/Indonesien Blog Teil 2/12

Der Flug nach Singapur mit dem Airbus A 380 verläuft problemlos.

Unser Airbus ©Singapore Airlines
Krass, um zwei Uhr morgens rüttelt uns eine hübsche Stewardess aus benommenem Schlaf. Voller Entgeisterung schau ich sie an. Komisch, den Wecker kann er nicht hören, aber Udo ist sofort hellwach und lächelt freundlich. Zufrieden stelle ich fest, dass er einen »Sabberfleck« auf dem Kinn hat und die Stewardess mitleidig mit mir lächelt »Herr Kefrig, Frau Kefrig, wir haben etwas für sie und überreicht eine kleine, verzierte Schachtel. Was das bloß sein könnte? Wir werfen einen neugierigen Blick hinein. »Ein Hochzeitskuchen«. Ich bin nah am Wasser gebaut, sofort fließen die Tränen. Unglaublich, Maik Solf hat daran gedacht, dass wir das Abenteuer auf der Amira gleichzeitig mit unserer Hochzeitsreise verbinden. Diese Freude möchten wir teilen und heben den Kuchen auf, um ihn später mit unserer Gruppe beim Zwischenstopp zu teilen. Maik, wenn Du diese Zeilen liest, noch einmal ein riesiges »Danke« die Überraschung ist Dir wirklich gelungen. Der Flug vergeht schnell. Wir schauen Filme, hören Musik und versuchen ein bisschen zu schlafen. Nach 11 Stunden Flugzeit, landen wir um 6.30 Uhr Ortszeit auf dem China Airport in Singapur. Zwei Stunden Aufenthalt bis zum Weiterflug nach Jakarta bietet die Möglichkeit zu shoppen. Als Besonderheit der Singapur Airlines bekommt jeder Transitgast 40 Singapur-Dollar in Form von »Spielgeld«, welches nur im Transitbereich ausgegeben werden kann. Natürlich wird es sofort von unserer Truppe in Zigarren, Gin und Whisky investiert. Wir haben noch Zeit und verbringen die restliche Zeit und schauen uns die Geschäfte an. Ein kleines, vornehmes Ständchen erregt unsere Aufmerksamkeit. Ein smart gekleideter Verkäufer packt »Madam« gerade 1 Kilogramm Kaffee in ein reizendes, teuer aussehendes Tütchen. Sie zuckt nicht einmal mit der Miene als er Madam den Preis nennt. Ich überhöre nur 600 Dollar? Spinn ich? Was ist das denn für Kaffee? Ist der aus Goldbohnen? Neugierig schauen wir uns das kostbare Getränk näher an. Es ist Kopi Luwak, im wahrsten Sinne des Wortes »Katzenkacke«. Wer sagt denn das teure Kaffeespezialitäten immer aus gerösteten Bohnen sein muss. Genauer gesagt ist es eine bestimmte Art von Schleichkatze die reife Kaffeekirschen essen und wieder auskacken. Das Exkrement wird gesammelt und geröstet. Mir soll’s egal sein ob der Geschmack als geheimnisvoll, modrig, muffig, schokoladig, erdig oder als urwaldig beschrieben wird. Es gibt wirklich Menschen die so was trinken? Ich lehne jedenfalls ab und werde weiterhin meinem Kaffeeanbieter (teuer genug) treu bleiben. Mit der Boing 777 von Singapore Airlines geht es weiter und landen gegen Mittag in Jakarta. Die Einreise ist unproblematisch, Visa kaufen, Pass abstempeln und das Gepäck abholen. Udo tauscht noch Geld um, er strahlt über das ganze Gesicht, er ist zum Millionär geworden. Für 100 Euro gibt es 1.000.000 Indonesische Rupiah. Tipp von uns: Schnell noch eine Telefonkarte kaufen, „man(n) muss ja auch auf entlegensten Stellen der Welt online sein. Am Flughafen wartet ein Shuttelbus der uns in das nahegelegene Hotel transportiert. Wir verbringen die Nacht für den Weiterflug nach Ujung Pandans mit Lion Air, im FM 7 Hotel. Allerdings nicht, ohne die Metropole Jakartas mit ihren Shopping Malls näher zu erkunden.
 
Ganz entspannt hoch über den Wolken in Richtung Jakarta mit dem freundlichen Personal von ©Singapore Airlines

Ankunft mit Übergepäck in Jakarta

Transfer zum FM 7 Hotel

Sie staunten nicht schlecht über unser Gepäck


Auf dem Weg zum Duty Free

Nocheinmal schnell shoppen - Oh, die neue Gucci Handtasche ist da!

Katzenkacke Kaffee - Genuss Pur

Über den Musikgeschmack kann man streiten

Warteschlange für das »Spielgeld«, welches nur im Transitbereich ausgegeben werden kann.

Unser Hochzeitskuchen liebevoll von Maik Solf/Aquaventure bestellt und von Singapore Airline serviert

Das glückliche Paar

Mit Tauchfreunden Bode unterwegs

Think Pink und lächele freundlich in die Kamera

Ein schöner Rücken kann auch entzücken. Deutsche Tauchergruppe erkennt man an den geilen Sandalen. Zum Glück keine weißen Socken

Tipp von uns: Direkt am Flughafen die Telefon und Internetkarten kaufen. Bitte nicht mit der Eisdiele verwechseln

Hoch über den Wattewolken wirds nicht langweilig
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© Text: Rose Kefrig, Foto: Udo Kefrig, Team Oceanpics

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